Vorgeschichte

 

Mit der Vorstellung, die Kleinkunst vermehrt in das umliegende Hirschmatt-Neustadt-Quartier zu transportieren und die QuartierbewohnerInnen untereinander zu vernetzen, lud das Kleintheater Luzern als Initiantin und Auftraggeberin des Projekts EINQUARTIER(T) im Februar 2013 Interessierte und QuartierbewohnerInnen zu einem Informationsaustausch ein. Dabei erklärten sich acht Inspirierte und Begeisterte unter der Projektleitung von Samuel Hagnauer (Soziokultureller Animator) dazu bereit, das Projekt ehrenamtlich zu unterstützen und die Organisation für eine Veranstaltung im Mai 2013 zu übernehmen.

So entstand mit viel Engagement und Herzblut das Projekt EINQUARTIER(T) mit und für das Quartier Hirschmatt-Neustadt. Vom 21. bis 25. Mai 2013 stand eine offene Bühne auf dem Helvetiaplatz, auf welcher AnwohnerInnen, KünstlerInnen und Erstlingshelden ihre Kleinkunst zum Besten geben konnten und auf diese Weise Kunst und Kultur im öffentlichen Raum des Quartiers gelebt und erlebbar wurde. Trotz schlechten Wetters fand das erste EINQUARTIER(T) grosse Resonanz in der Quartierbevölkerung. Insbesondere wurde geschätzt, dass das Kulturangebot kostenlos und niederschwellig ist – einzigartig in Luzern.

Die positiven Rückmeldungen bestärkten das Team zu einer weiteren Durchführung der Veranstaltung. So fand vom 3. bis 6. September 2014 die zweite Ausgabe von EINQUARTIER(T) statt. Bis zu hundert Personen jeglichen Alters und unterschiedlichen kulturellen Hintergrunds genossen täglich das Bühnenprogramm.

Mit dem dritten EINQUARTIER(T)-Festival vom 3. bis 5. September 2015 wurde wiederum das Ziel, einen Mehrwert für die Menschen im Quartier Hirschmatt-Neustadt zu schaffen, erreicht. Auf Wunsch des Publikums konnte erstmals eine Bar realisiert werden, an der vor Ort Getränke zu erwerben waren. Durch die Zusammenarbeit mit den Gastro-Betrieben Meyers und Houdini war auch für Verpflegung gesorgt und fand sehr grossen Zuspruch beim Publikum.

Vom 8. bis 10. September 2016 konnte im letzten Jahr bereits die vierte EINQUARTIER(T)Ausgabe durchgeführt werden. Die Bühne und der Platz wurden durchgehend von unterschiedlichsten Künstlern genutzt. So kam das Publikum durch Musik, Lesungen, Tanz und neu einer Kunstausstellung mit unterschiedlichster Kunst und KünstlerInnen in Kontakt und hatte die Möglichkeit sich ein breiteres Verständnis über Kultur anzueignen. Auf der Bühne standen sowohl Laien wie auch Professionelle welche mit viel Freude ihre Kunst darboten. Neu durfte Hutgeld gesammelt werden und ebenfalls neu wurde der Theatersaal des Kleintheaters am Samstagabend nicht mehr bespielt, dafür wurde auf dem Platz der Betrieb bis 22.00 Uhr verlängert.

Seit 2015 formiert sich EINQUARTIER(T) als unabhängiger Verein.

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